Gary Gygax – Miterfinder und treibende Kraft hinter D&D – ist nach mehreren Schlaganfällen und einer Herzattacke heute verstorben. Read the rest of this post »
R.I.P. – Hauste rein, Mackaberg
Posted 29.Februar 2008 by PilgerCategories: Allgemein, Außerburg, Baerenburg, Berlin, Rollenspiel, Spielberichte
Das war ’s dann – die Krankreich-Kampagne ist nach den kalten Winterwochen beendet. Und es war ein blutige Ende – oui, oui.
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Eine Frage der Zubereitung
Posted 16.Februar 2008 by PilgerCategories: Allgemein, Baerenburg, Rollenspiel
Praktisch beim nicht so netten Rollenspiel ist der Umstand, dass Teile des nicht gerade alltäglichen Settings – hier speziell Aufbau und Struktur der urbanen Siffgesellschaft und wie diese funktioniert – bereits während der Charaktererschaffung vermittelt werden. So erfährt der Spieler, an Hand der über 100 optionalen Laufbahnen, ganz nebenbei, in was für einer Welt sich sein Charakter bewegt und wie er sich den Alltag in ihr vorzustellen hat.
Wie unghul
Posted 1.Februar 2008 by PilgerCategories: Allgemein, Baerenburg, Rollenspiel, Spielberichte
So richteten wir den Fokus also wieder zurück gen Baerenburg, auch wenn die bereits erwähnten Umbauarbeiten noch nicht abgeschlossen waren. Damit kein Spieler aber über unfertiges Kartenmaterial, Settingbaustellen o.ä. Bastel- & Designmüll stolpert, liess ich das Abenteuer gleich ohne viel Tamtam (es war eh schon längst wieder rl zu spät geworden) direkt im „Durstloch“, einer kleinen Saufpinte im Kreuzmannkiez, anfangen.
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Die Ekeltruppe
Posted 31.Januar 2008 by PilgerCategories: Allgemein, Außerburg, Baerenburg, Rollenspiel, Spielberichte
Da unser geschätzter Herr Kellerhorst heute lieber dem Profit fröhnen will, statt mit seinen Sifferkameraden das Finale unserer Minikampagne zu genießen, werden wir zurück nach Baerenburg schwenken – das trostlose Krankreich muss warten.
Als Ausweichgruppe dienen ein paar lausige Siffer, die wir zuletzt, bepackt mit ein paar Scheffeln Staubkorn, in Ekel am Fluthafensee außerhalb von Baerenburg haben stehen lassen. In dem trostlosen Kaff mit dem verheißungsvollen Namen hatten diese diplomatischen Siffer ein paar Darcanisten, welche in den letzten Monaten nach und nach für das Verschwinden des Dorfnachwuchses gesorgt hatten, die Köpfe zerhackt. Bis zur damaligen Ankunft der Charaktere hatte man in Ekel gänzlich die Hoffnung brav ins Gebet gesteckt, wie vom lokalen Kirchenvertreter angeordnet. Der ist jetzt übrigens auch zerhackt, war er doch der Anführer der inzwischen ausgemerzten Teufelsanbeter.
Jedenfalls ist das die Ekeltruppe.
Heute nun werden wir wieder diese Siffer rauskramen und ein kurzweiliges Abenteuer zocken, welches ich schon länger auf der Festplatte habe und welches eh noch von der Betabande getestet werden sollte.
Kurz: Mische wird ’s geben. Ordentlich.
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Jeder Stoß ein Krankzos
Posted 25.Januar 2008 by PilgerCategories: Allgemein, Rollenspiel, Spielberichte
Zumindest hat meine Gruppe sich dieses Motto derzeit auf ihre Banner geschrieben, solange man durch das pestverseuchte Krankreich zieht. Davor eigentlich auch schon. Egal.
Bevor wir in der nächsten Session einen Blick auf (und wohl auch in) die gewaltige, letzte Enklave der Ordnung hier in Krankreich werfen (auch bekannt als Pari an der Sühn) und ich vielleicht endlich „Iisch gack Eusch in Eurän bäschizzänän Älmmm“ trällern kann, liegen allerdings noch ein paar gefährliche Meilen vor uns. Erst gestern Nacht kam es in einer ausgestorbenen, ruinenhaften Burgstadt noch zu etwas Night of the living Dead (Spielbericht). Is’ schon scheisse in Krankreich.
In einem halben Monat dürften wir aber den Fokus endlich wieder gen Kreuzland und Baerenburg richten, wo gerade siffige Umbauarbeiten geschehen – die Kieze rüsten sich, Strassenbarrikaden werden errichtet und ehe die Spieler sich versehen, wird der endgültige Schleier von der Baustelle genommen…
Weil geil
Posted 15.Januar 2008 by PilgerCategories: Allgemein, Rollenspiel
Ab und an findet man doch noch wahre Perlen städtebaulicher Kunst im Netz, welche das wundervolle architektonische Ambiente der aerdischen Burgstädte einfangen. Man kann beim Betrachten das Flair der prunkvollen Prachtbauten und leuchtenden Paläste förmlich riechen und jeder Siffer muss sich einfach heimisch fühlen.
Dagegen wirken meine Häuser- und Strassenzüge geradezu winzig oder gar schäbig und staunenden Auges, mit offenem Maule, verweise ich auf dieses Schmuckstück, welches bei unseren wöchentlichen Darc-Sessions so perfekt den Miniaturen auf dem Raster als stilechter Siff dienen könnte.
Als alter Baumeister kann ich nur meine Hochachtung aussprechen für so viel Liebe zum Detail und solch brillanter Nutzung der eigenen, handwerklichen Fertigkeiten.
Wundervoll. Weiter so. Nun staunt.
Danach noch etwas zur baulichen Geschichte für den Interessierten.
1408AD
Posted 5.Januar 2008 by PilgerCategories: Allgemein, Außerburg, Baerenburg, Berlin, Kartographie, Rollenspiel, Spielberichte
So schreiben wir nun das Jahr 1408 Anno Darcani.
Während tc’s Gruppe derzeit noch im Kloster nahe Aschenwalde festsitzt und auf die anstehende Unterredung mit der Inquisition wartet, hat meine Gruppe alte Bekannte getroffen und befindet sich nun auf einer Reise, die sie fernab von Baerenburg ins gefährliche Krankreich führt, wo die Pestträger umgehen.
Aber keinensfalls ruht die irdische Arbeit an unserem Städteprojekt, während sich unsere Kampagne gen Krankzosenland wendet, ganz im Gegenteil: Für 2008 sind viele darcige Dinge geplant und auch Baerenburg spielt hierbei ein Rolle.
Neben der Burgstadt geht es auch sonst endlich ans Eingemachte und das Frühjahr wird richtig siffig. Bis dahin springen wir hier noch zwischen rl, Krankreich, Inquisition, Kampagnengestaltung, Layoutproblemen, Karten zeichnen, Städtebau, letzte Regelkorrekturen, Magazinumgestaltung und der nie enden wollenden Fehlerhatz herum.
Gnade, oh Cron!
Posted 5.Dezember 2007 by PilgerCategories: Allgemein, Rollenspiel, Spielberichte
Das Feine an tc seinem Plot, welchen wir seit einem knappen Monat nun schon spielen, ist die Tatsache, dass er Altbewährtes auftischt:
Solide Dungeonkost, wie sie schon vor 20 Jahren begeisterte, mit all den oldschooligen Zutaten wie Rätseln und Fallen, dennoch gepaart mit einer hintergründigen Story.
Da meine eigenen Kampagnen in den letzten Jahren fast durchgehend aus losen Plots mit Strassenbanden und urbaner Action bestanden, dabei größtenteils unter freiem – wenn auch ascheverhangenen – (Strassen)Himmel spielten, ist das Herauskramen der Fackeln und das geifbare Skizzieren der Räumlichkeiten auf dem klassischen Karopapier ein willkommener Ausflug in die guten, alten und bewährten Zeiten, wo man noch unterirdisch ungeniert spielen durfte, ohne, dass Nachwuchs jungfräuliche Nasen rümpfte.
Übel ist allerdings die Bodycountrate – man merkt tc seine TSR-Wurzeln an. Schlecht ist daran, dass wir mit einem Regelwerk spielen, welches heroisches Massenzerhacken a la D&D nicht lange duldet. Charaktere bei Darc sind mit 1-2 Treffern einfach hinüber, Kämpfe dauern nur 2-3 Runden – wir hatten bislang einfach die Überraschung auf unserer Seite und großes Glück (und natürlich auch Können
), was – schon allein rein statistisch – unsere Wipechance für Episode IV noch einmal zusätzlich erhöht.
Was da die letzten Sessions gemetzelt wurde, war für darce Verhältnisse ganz schön gewagt und kommt manchmal in einer ganzen Kampagne nicht vor die Klinge – deshalb, oh tc, halte ein, sei gnädig. Ich mag doch meinen Charakter!
Viele Köchen verdarcen den Brei
Posted 22.November 2007 by PilgerCategories: Allgemein, Außerburg, Baerenburg, Berlin, Rollenspiel, Spielberichte
Das praktische bei der Entwicklung des aerdischen Gegenstücks unserer Hauptstadt ist die Tatsache, dass es ein Gemeinschaftsprojekt ist, bei dem die Rollen nicht starr definiert sind. Da werden vorbereitete Kiezhüllen der jeweiligen Spielleitung durch die Spieler mit Leben gefüllt, kleine Details werden hinterfragt und mehren so den Detailgrad, während immer wieder Anspielungen auf die irdische Gegenwart in die Strassen des staubigen Baerenburgs sickern.
Letzte Woche war es nun tc, der die Zügel der Leitung ergriff. Wir fingen in Berlin Baerenburg zwar an, doch schon bald zog uns die Session hinaus ins gefürchtete Außerburg. Weit kamen wir nicht, wie Hustler hier abermals zu berichten weiß. Doch die nächste Spielsitzung naht und wir harren gespannt der Dinge, die uns in diesem bislang unbesuchten Ort namens Aschenwalde erwarten.
Zügellos im doppelten Sinne werde ich es mir schmecken lassen.
Für das Mahl benötigt man also rollenspielende Berliner und lasse sie im siffigen Sinne auf die Hauptstadt los – hier ein bisschen Zeitgeschichte, dort ein Stück verdarcte Historie, alles vor dem Hintergrund einer mittelalterlichen Kulisse, garniert mit schmuddeligem Fachwerk und Trümmerlandschaften aus der Nachkriegszeit – abschließend alles ordentlich gewürzt mit einer bitteren, sterbenden Prise Welt. Jetzt muss der staubige Braten noch schmoren, bevor er dann säuberlich serviert werden kann.
Nun denn, wohl bekomm’s.

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